Wann lohnt eine Steuerberatung für Privatpersonen?
Eine Steuerberatung ist eine Hilfeleistung in sämtlichen steuerlichen Angelegenheiten. Im Steuerberatungsgesetz ist verankert, wer diese Beihilfe anbieten darf; vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwälte, Gesellschaften Berufsangehöriger, Wirtschaftsprüfer, Steuerbevollmächtigte und natürlich ein Steuerberater selbst. Eine Steuerberatung hat den Sinn, dass das Steueraufkommen gesichert werden kann.
Der Steuerberater
Ein Steuerberater kennt alle Abschreibungsmöglichkeiten, von denen man selbst wahrscheinlich noch nie etwas gehört hat.
Natürlich verlangt er dafür ein Honorar. Ein Steuerberater ist nur dann sinnvoll, wenn man keine Probleme damit hat, sämtliche seiner Einkünfte und Ausgaben offenzulegen, damit er seiner Arbeit nachgehen kann. Er bewältigt die jährliche Steuererklärung und gibt Tipps und Ratschläge, was es noch für Möglichkeiten gäbe, um Steuern einzusparen. Zudem bietet er auch Hilfestellung rund um das Thema Anträge bei Behörden wie z.B. ein Antrag auf Elterngeld, Kindergeld usw. Bei der Wahl eines Steuerberaters ist daher ein gewisses Ur-Vertrauen die entscheidende Basis für eine Zusammenarbeit.
Für wen lohnt sich eine Steuerberatung?
Für Angestellte ohne Vermögen in Form von Geldanlagen (z.B. Fonds, Lebensversicherungen usw.) oder Mieteinnahmen lohnt sich eine Steuerberatung nicht. Wer nur normale Ausgaben wie Lohnsteuer und Werbungskosten hat, kann seine Steuererklärung prima mit einer geeigneten PC-Software selbst in die Hand nehmen. Was aber, wenn es dann doch komplizierter wird – vielleicht durch Vermietung einer Wohnung, Verpachtung von Grundstück, nutzen von Gewerbefläche in der eigenen Wohnung usw.? In diesen Fällen dürfte man an die Grenzen einer nahezu jeden Software stoßen und es entsteht der Sinn nach einer Steuerberatung.
Ein Steuerberater, wie hier, kostet zwar Geld – auf der anderen Seite aber werden durch ihn viele Nerven erspart und zeitgleich auch bares Geld, denn: Schließlich ist man Laie und muss sich erst in die ganze Materie einlesen und diese dann auch noch lernen gekonnt anzuwenden. Das kostet Zeit und Zeit ist bekanntlich Geld. Ab dem Punkt, wo man als Privatperson also mehr Zeit und Nerven in die Steuererklärung stecken müsste, als es einem gut tut, lohnt sich die Inanspruchnahme einer Steuerberatung.
Fazit: Bevor man aus Unwissenheit bares Geld verschenkt, sollte man lieber einen Steuerberater hinzuziehen.
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