Hundehaftpflicht: Ein Muss für Tierbesitzer
Im Oktober 2011 ereignete sich ein Unfall zwischen einer 51-jährigen Frau und einem Hund. Der Rhodesian Ridgeback, dessen Rasse bis zu über 30 Kilo schwer werden und fast 70 cm an Körperhöhe betragen kann, rannte der Radfahrerin vor ihren Drahtesel und verursachte so einen schweren Zusammenprall. Die Frau erlitt Verletzungen am Kopf und wurde sofort in das nächste Krankenhaus gebracht.
An diesem nicht einzigen Vorfall zwischen Tier und Mensch kann man sehen, dass eine solche Situation schnell eintreten kann. Deshalb reagieren immer mehr Bundesländer mit verbindlichen Regeln, und viele haben es Hundebesitzern zur Pflicht gemacht, eine Tierpolice für ihren Vierbeiner abzuschließen. Solche Neuerungen verbreiten sich immer mehr, und erst vor Kurzem erließen auch Thüringen und Niedersachsen entsprechende Reglements. Denn ohne diese Hundehaftpflicht ist es möglich, dass nach einer Verletzung einer Person oder nach einem Sachschaden die Betroffenen nicht entschädigt werden, wenn der Hundehalter nicht über liquide Mittel verfügt. Deckt jedoch ein Versicherungskonzern den finanziellen Aufwand, so ist zumindest dieser Aspekt nach einem Unfall kein Problem mehr.
Doch selbst in jenen Bundesländern, in denen die Hundehaftpflicht schon gesetzlich verankert ist, hat noch nicht jeder sein Tier versichert. Im schlimmsten Fall kann dies aber teuer werden, denn Behandlungskosten und eventueller Verdienstausfall des Geschädigten müssen dennoch übernommen werden und sind nicht zu unterschätzen. Hat man sich nun von einer Tierhalterhaftpflicht überzeugen lassen, sollte man sich im Internet über verschiedene Anbieter informieren. Durch einen Hundehaftpflicht-Rechner und wenige persönliche Angaben kann man schnell und günstig eine passende Versicherung finden und sich in Zukunft beim Hundespaziergang sicherer fühlen.
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